Body & Soul

test_Mehr Egoismus, bitte!

Warum er besser ist als sein Ruf

Egoismus ist gut! Natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Manchmal bedeutet das allerdings auch einen Ausbruch aus bekannten Mustern und vor allem: Ein Einstehen für dich selbst

So überraschend es klingt: Alles, was wir tun, ist ich-bezogen. Sogar scheinbar selbstlose Aktionen zielen im Grunde darauf ab, sich beliebt zu machen oder das eigene Gewissen zu beruhigen. Verwerflich wird er nur, wenn man sich auf Kosten anderer Vorteile verschafft. Gesunder Egoismus hingegen ist nichts anderes als Selbstliebe. Auf sich achtgeben, seine Bedürfnisse ernst nehmen – das ist positiv und schadet niemandem.

Immer alles für andere tun und sich dabei komplett selbst vergessen: Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Als erster Schritt raus aus der Tretmühle hilft es übrigens, daran zu denken, das nichts für immer bleibt. Hat man das einmal verinnerlicht, fällt es direkt leichter, ab und zu bewusst „Nein“ zu sagen. Es ist eine gute Sache, einfach mal das zu machen, wonach einem der Sinn steht.

Du kannst nur geben, was du hast

Nur wenn du dafür sorgst, dass es dir selbst gut geht, kannst du auch für deine Mitmenschen da sein. Dafür brauchst du nämlich Kraft, Lebensfreude und innere Balance – und die hast du nicht, wenn du dich ständig selbst vernachlässigst. Irgendwann ist der Akku leer, du fühlt sich ausgelaugt und reagierst gereizt auf andere.

Eine Prise Egoismus kann da wahre Wunder wirken. Doch was manche Menschen im Schlaf beherrschen, dafür brauchen andere etwas Übung. Doch die lohnt sich! Denn wenn du die Kunst beherrschst, deinen Wünschen Ausdruck zu verleihen und sie auch durchzusetzen, nimmst du damit dein Glück selbst in die Hand. Du wirst selbstbewusster, erfolgreicher und ausgeglichener.